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Brennerei Franz Wild

Brennerei Franz Wild

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Edelbrennerei Franz Wild

Strohbach, Gengenbach

Die Leidenschaft hervorragende Edelbrände zu kreieren reicht bis in das Jahr 1855 zurück. Schon damals beschäftigte sich der Urahn Bernhard Bruder mit der Herstellung von Obstbränden. Die nachfolgenden Generationen führten diese Tradition bis zum heutigen Tag fort und begannen auch ausgefallene Obstsorten zu destillieren.
Heute führt Franz Wild jun. mit großem Engagement den Betrieb. Schon in ganz jungen Jahren galt sein Interesse der Brennerei, wo er sich immer ehrgeizige Ziele setzte. Er bildete sich kontinuierlich weiter und erwarb im Jahre 1998 in Berlin den Meisterbrief als Destillateurmeister. Somit ergänzen sich die über Jahrzehnte lang gewonnene Erfahrung, die neuesten Erkenntnisse und beste Technologie in hervorragender Weise.
Um auch immer das Feinste herstellen zu können sieht man sich verpflichtet, entsprechend der Tradition des Hauses, nur exzellente Obstqualität zu verwenden. Die Qualität eines Edelbrandes steht und fällt mit der Qualität des verwendeten Rohstoffes. Wichtig hierbei ist auch der optimale Reifegrad der Früchte.

 
Brennerei Franz Wild Franz Wild aus dem Gengenbacher Ortsteil Strohbach mit seinen kaum 300 Einwohnern produziert mit stolzen 26 Brennrechten allerlei Hochprozentiges.

Vor zehn Jahren hat Franz Wild entschieden: "Ja, ich will die Tradition weiterführen und die Brennerei meines Vaters übernehmen. Bisher noch hilft der 74-jährige Senior im Familienbetrieb mit.

 
Im Jahr 1998 hat Franz Wild sogar seinen Abschluss als Destillationsmeister gemacht. Damit ist er in Deutschland einer von gerade einmal 170 ausgebildeten Fachleuten in seiner Branche - seine Berufskollegen arbeiten normalerweise bei Großbetrieben wie Jägermeister oder Berentzen. "Die Ausbildung hat mir endgültig den letzten Schub und das Know-how gegeben, um die Qualität meiner Brände zu perfektionieren", sagt Franz Wild, der mit seinen Erzeugnissen bei den Blindverkostungen des Badischen Kleinbrennerverbandes in den vergangenen Jahren regelmäßig unter den Top Ten zu finden ist.

So wie es sich für einen ordentlichen Kleinbrenner gehört, holt Franz Wild den Großteil des Brenngutes von seinen eigenen Feldern: Kirschen, Nägeles- und Williamsbirnen, Äpfel, Mirabellen, Haferpflaumen, Schlehen, Holunder und vieles mehr. Die Kirschen liegen bereits seit rund zwei Monaten im Maischelager und werden wie die im September eingeschlagenen Williamsbirnen Anfang Oktober gebrannt. Nach der Destillation lagert Franz Wild seine Edelbrände in glasierten Tonbehältern, damit er atmen kann und mit der Zeit weicher wird.
 
Brennerei Franz Wild Brände in Tonkrügen Franz Wild: "Früher lagen die Alkoholwerte höher, der Trend geht aber eindeutig zu niedrigeren Prozentzahlen", sagt Wild. "Denn die echten Liebhabern von Destillaten erkennen feinste Edelbrände nicht am Brennen im Hals, sondern an der Weichheit und dem feinen Fruchtaroma." Um den Obstgeschmack noch besser herauszuarbeiten, hat Franz Wild eine spezielle Linie entwickelt, bei der frische Früchte zum Einsatz kommen. Dem Williamsschnaps beispielsweise fügt er einige Wochen lang Birnenstücke hinzu, die dem Endprodukt Süße und eine goldgelbe Farbe verleihen. Die Spirituose hat einen Alkoholgehalt von gerade einmal 35 Prozent. Sein Sauerkirschlikör lässt er in Glasblasen auf dem Hof reifen.
 

 
Topseller unter den rund 40 verschiedenen Erzeugnissen ist jedoch ein badischer Klassiker, der Rote Topinambur, der mit Blutwurz, Kandis und Honig verfeinert wurde. "Nach einem ordentlichen Gericht wirkt der wahre Wunder. Das Gefühl der Übersättigung ist innerhalb von fünf Minuten weg." Wild, der im vergangenen Jahr erstmals Hagebuttenschnaps gebrannt hat, gehört zu der Sorte von Kleinbrennern, die äußerst experimentierfreudig sind.
Auszug der Erfolge:

Verband Badischer Klein- und Obstbrenner e.V. / BADEN BEST SPIRITS (alle 2 Jahre werden hier die besten badischen Kleinbrenner gekürt):

2010: 2. Platz mit Ehrenpreis für den Gewürztraminertrester, sowie 20 Gold- und 10 Silbermedaillen

2012: 1. Platz mit 4 Ehrenpreisen, 22 Gold- und 30 Silbermedaillen.

2014: 1. Platz mit 4 Ehrenpreisen, 32 Gold- und 32 Silbermedaillen.

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